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O
Músico en Vivo

Oscar Silva

Peru / Leipzig

Oscar Silva wurde in Lima geboren — einer Stadt voller Lärm, Bewegung und urbaner Kunst. Doch irgendwann reichte das nicht mehr. Er suchte Stille. Er fand das Didgeridoo.

Seit 2007 spielt er — und je tiefer er in das Instrument eintauchte, desto klarer wurde der Ruf der Natur. Bevor er sich in den Bergen niederließ, reiste er durch Lateinamerika — auf der Suche nach Klängen, die keine Partitur kennen. Indigene Rhythmen, Zeremonialmusik, Straßenklang. Alles wurde Teil seiner Sprache.

In Lima hatte er bereits an der Seite von Manongo Mujica und Corina Bartra gespielt — zwei der bedeutendsten Klangkünstler Perus. Dann der Ruf der Berge. Er verließ die Stadt und zog in die Höhen von Sacsayhuamán, nahe Cusco, auf 3.500 Meter Höhe. Dort, zwischen Inka-Ruinen und Andenwind, vertiefte er seine Praxis: Kreisatmung als Meditation, Klang als Sprache, Stille als Lehrer.

In Cusco folgte die Bühne im Teatro del Cusco, gemeinsame Auftritte mit Tania Castro und Lucho Castro, Teilnahme an tibetischen Friedensevents für den Weltfrieden und rituellen Klangzeremonien.

2017 begegnete ihm der australische Didgeridoo-Meister Ash Dargan beim Qente Festival in Cusco — Qente bedeutet auf Quechua "Kolibri", Symbol der Freude und des gegenwärtigen Moments. Unter Ash Dargans Anleitung lernte Oscar das Wichtigste: nicht Noten spielen, sondern Geschichten erzählen. Mit Atem. Mit Kreisatmung. Mit Schweigen.

Dann Europa. In Frankreich nahm er am legendären Didg to Didg Festival teil — einem der wichtigsten internationalen Didgeridoo-Treffen weltweit. Seitdem expandiert er durch den Kontinent und baut mit VibraDance Leipzig eine lebendige Plattform für bewussten Tanz im DACH-Raum auf.

Jeden Dienstag öffnet er den Raum — mit Didgeridoo, Handpan, Djembe, Maultrommel und Querflöte. Kein Abend ist wie der andere.

Géneros

DidgeridooHandpanDjembeMaultrommelQuerflöte
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